Tag Archive for 'Freunde'

Zusammen kann man viel bewegen.

*bewegende*Menschen*

Mit diesen fröhlichen Menschen haben wir am letzten Sonntag alles bewegt, was wir besitzen. Es war der Hammer.
Ich hätte nie gedacht, dass ein Umzug so gut sein kann. Ich bin Gott total dankbar für so viele helfende Hände, gemeinsames Schwitzen, zusammen lachen und zusammen voll fertig sein. Es war wirklich wunderbar.
Angefangen hat alles erstmal mit Kaffee in unserem Wohnzimmer voller Berge. Der Abi sieht zwar faul aus, auf dem Sofa, hat aber die Nacht davor bis 3:00 unsere Küche eingepackt. Tolle Sache, so Männer, die noch bis tief in die Nacht mit anpacken..

*Kaffee*hinter*Kisten*

Als die ersten Helfer kamen, ging’s auf einmal furchtbar schnell.. Lampen wurden abgeschraubt, Sofakissenberge angehäuft und anschließend aus dem Fenster geschmissen… Und ruckzuck war die Wohnung leer..

*fleißige*Helfer* *Wohnzimmer*Berge**Tor*Ausblick* *Kiiiissen*

Nachdem auch Abis Wohnung leer geräumt, geputzt und Übergabe fertig war -war es gerade mal 16:00. Unglaublich, wie schnell die starken Männer und Frauen das hinbekommen haben. Also sind wir ins neue Haus, haben ausgepackt, aufgebaut, geschraubt, gewerkelt und mein neuer (und erster ;)) Sekretär wurde von liebevoller Mädchenhand weiß gestrichen…

*Sekretär*wird*weiß*

Am Ende des Tages stand die Küche, das Wohnzimmer hatte die ideale Sofaverteilung (nach ausführlichem Möbelschieben und probieren), das Bett war frisch bezogen und alle haben sich das herrliche Mama-Chili mehr als verdient.

*hart*verdientes*Chili* *hart*verdientes*Chili**hart*verdientes*Chili* *hart*verdientes*Chili*

Oh ihr Freunde, ich kann gar nicht genug sagen, wie dankbar ich euch bin. Danke (in willkürlicher Reihenfolge) an: Flo K. und Marvin (für das frühe Erscheinen ;), Kistenschleppen und aufräumen), Christine (für ein “Mädchen an meiner Seite” und die unerschöpfliche Hilfsbereitschaft!), Anja und Roman (für Bettabbauen und fallende Bretter mit dem Kopf auffangen (au weh.. hoffe die Beule ist nicht groß…)) Flo (für Sprinter holen, einräumen, fahren (&Benico, für die Begeisterung beim Kissen aus dem Fenster werfen), Lorenz, Joschi, Timo, Joe, Felix und Thomas (für bergeweise Kisten herumhiefen, Schränke & Schreibtische aufbaun und zwischendrin schön Gitarre zu spielen ;)), Julia und Inka (für überall anpacken, wischen, Sekretär streichen und die Wohnzimmer-Beratung ;)), MamaSu (für das leckere und vielfältige Suppenbuffet, die Getränke, Snacks, Obst, Kaffee -der Hammer!) Papa Gerhard und Papili (für Kistenschleppen und den perfekten Aufbau der Küche), Mamili (für den Überraschungs-Sekt zum Anstoßen und herrlich unvergleichliches Chili), Debbie (für den kompletten Hausflur räumen und Bettbeziehn), Camilla (für Kühlschrank schrubben, trotz krank sein), Christiane (weil es so schön war, dass du da warst, trotz heißer Diplomphase), Andi (für all die vielen Kisten, aber auch die Hilfe beim Einbau der Küche und dem Heizkörper!) Danke!

Dankbar bin ich vor allem auch für die gute Stimmung -es hat echt Spaß gemacht mit euch allen um zu ziehn!
Und ja, ich habe nicht nur Fotos gemacht. Bin noch kräftig am Schneiden und will nicht zu viel versprechen - hoffe aber, dass das nächste Montagsvideo hier ein paar Einblicke vom Umzug zeigt. ;)
Bis dahin werde ich weiter auspacken, Uni-Sachen und Arbeit nachholen, schnell noch genießen, dass die Camilla meine “fast-Mitbewohnerin” ist und mich überhaupt hier mal ordentlich einleben. Die Sonne hilft kräftig mit.. :)

Und weil’s so schön war, ein letztes Mal: DANKE, für alles, ihr Freunde. Ihr seid die Besten.

Eine bewegte Bini

Cowboys der Moderne

Cowboys der Moderne

Das ist die diesjährige Weihnachtskarte vom Joe. Sie ging an ‘Old Dominik’ und als Geschenk gab’s die nötige Munition, um die Wildnis des unbekannten Landes zu zähmen, in das Bini und ich uns nächstes Jahr aufmachen. “2010 du kannst kommen: Ich ziehe schneller!”

Licht am Ende des Tunnels

*Licht*

Es wird. Ganz langsam, aber es wird.

Uni: mein Referat ist geschafft, das Forschungswochenende und dessen Vorbereitung ist überstanden, Präsenzveranstaltungen der letzten Uniwoche fallen aus oder werden planmäßig geschwänzt. (yeay, für Uni-Freiheit).

Haus: der komplette Dielenboden ist überüberall geschliffen. Je 5 Schleifdurchgänge mit der großen Maschine, 3 mit der kleinen und 2 mit dem Tellerschleifer. Ist geölt, gewachst und (bald) lasiert und lackiert.

*schleifen*

Lieber 100qm-Dielenboden: wir (Abi, Oli, Sophia, Domi, Bini, mit Hilfe von Joschi, Hannes, Rainer, Joe und kulinarischer Unterstützung von Mama, Papa, Flo, Debbie) -wir alle gemeinsam haben dich besiegt. Ha!

*Flur*vorher* *Flur*nachher*
[vorher/nachher vom Flur]

Weihnachtsgeschenke: Ups. Hier herrscht Verzug. Wie jedes Jahr, egal wie früh ich mich bemühe. Einziger Trost: es klappt trotzdem. Jedes Jahr.

Herzrasen-Kalender: die Hälfte vom ersten Kalender von zehn Stück ist geschafft. Haha.. Das wird ein paar Nachtschichten geben mit Stoffkleber&Co…

Weihnachtsstimmung: erfolgreich nebenher erarbeitet. Besonders durch den wunderbaren Kristin-Besuch!

*herrlicher*Kristin*Besuch* *herrlicher*Kristin*Besuch*

(wenn das Gesicht bekannt vor kommt -ich war im August auf ihrer wunderschönen norwegischen Hochzeit..). Gemeinsam haben wir Weihnachtlichkeits-Verstärker eingekauft und den Weihnachtsmarkt genossen. Neue Erkenntnis: wir nehmen das als selbstverständlich hin, dabei ist es eine sooo coole und fast ausschließlich deutsche Tradition! Die Kristin war total begeistert vom Ambiente, den Weihnachtsmarkt-Tassen (keine Plastikbecher!!), dem Glühwein und der Atmosphäre. (wer weiß, wo’s das noch sonst gibt?) Danke, Deutschland.

Also, alles in allem: es wird. Ich freue mich auf mehr weniger Stress und auf mehr mehr Weihnachten, weil es wichtiger ist, als Uni, Haus, Kalender und Geschenke. Viel wichtiger. Es kommt Licht ins Dunkle.

Eine Bini am Tunnelende

Post NY Post

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Keep Calm and Carry On. Dieses Poster haben wir uns direkt nach unserer Rückkehr aus NY an die Wand gehängt. Weil wir zurück in Deutschland genau diese zwei Dinge vorhatten: Keep and Carry - festhalten, was wir uns in NY erobert haben und es von dort aus vorantragen! Klingt in der Theorie nicht schlecht. Aber was heißt das ganz praktisch für uns?

Eine der prägendsten Erfahrungen in NY war es für uns, ganz nah an und mit Freunden zu leben. In der selben Stadt, vielleicht sogar im selben Viertel. Zeit, Gedanken und Leben teilen, gemeinsamen kleine und große Träume umsetzen, den Alltag und damit auch den Glauben teilen. Es war herrlich in NY: Wir haben in Park Slope gewohnt, einem wunderschönen Viertel in Brooklyn, voll von Kunst, Musik & Kreativität. Mitten im Geschehen der Großstadt mit all ihren Möglichkeiten, und doch weit genug draußen, um der Hektik entkommen und die Schönheit der Stadt genießen zu können. Vor allem aber haben wir in Laufnähe zum Stamm-Café, zur Gemeinde und zu den engen Freunden gewohnt. Und genau das hat den Unterschied gemacht: Sich zufällig über den Weg laufen, spontan auf einen Café vorbeikommen, morgens einfach ein paar Brötchen mehr vom Bäcker mitbringen und den Freunden vor die Tür legen - ehrlich herrlich! Eines haben wir in NY also mit Sicherheit über uns gelernt: Wie wir leben wollen - nah an Freunden, mit vielen Ideen, Idealismus und Gottvertrauen im Gepäck.
Zurück in Wiesbaden wussten wir allerdings, dass wir leider, leider keinen Einfluss darauf haben, welche Freunde wo wohnen und wie leben wollen. Tja. Long story short: Gott sei Dank (im wahrsten Sinne des Wortes!) hat aber ebenjener Einfluss darauf. Und so sind in den letzten 7 Wochen 7 Freunde von uns nach Wiesbaden gezogen, die jetzt allesamt in der Nähe wohnen. Und als ob das nicht schon cool genug wäre, hat sich der Übertreiber-Gott noch was krasseres ausgedacht:

Seit wir mit unseren Freunden über das nah beieinander Leben reden (EDIT: was schon seit einigen Jahren der Fall ist), wuchs Stück für Stück der Traum, vielleicht irgendwann mal so richtig nah aneinander zu leben. Da wir als Ehepaar aber doch irgendwie eine eigene Wohnung haben möchten, haben wir immer gedacht: “Yepp, so ein gemeinsames Haus, in dem jeder sein eigenes Stockwerk hat, es aber auch Gemeinschafts-Bereiche gibt, das wär der Hammer.” Dass diese Version so ziemlich alle von uns perfekt fänden, ändert nur leider nichts daran, dass wir arme Studenten sind und diesen Traum damit natürlich auf spätere Tage im Leben verschieben müssen. Oder besser gesagt: Müssten. Wäre da nicht der Übertreiber-Gott, der uns folgendes Angebot besorgt hat: Ein komplett leerstehendes Hinterhaus im Rheingau-Viertel, vier Stockwerke mit kleinem Anbau + einer Wohnung im Vorderhaus. Insgesamt 280 Quadratmeter Wohnfläche, komplett unterkellert, mit Innenhof und ehemaligem Tonstudio drin - ein absolutes Kinnlade-runter-Angebot. Dementsprechend waren unsere letzten Wochen, neben dem Semester-Beginn und den angesprochenen Umzügen, gefüllt mit Träumen, kalkulieren, planen & verhandeln. Das Ergebnis ist: Wir ziehen ein. Bini & ich + Abi, Oli & Sophia! Letztere beiden wohnen schon dort, in der Wohnung im Vorderhaus. Bevor wir auch noch das Hinterhaus und die Gemeinschaftsräume in Beschlag nehmen, müssen noch ein paar winzig kleine Arbeiten verrichtet werden. Aber dann geht’s los: Neben den jeweiligen Wohnungen hat Gott sich nämlich um so ziemlich jede Leidenschaft gekümmert, die im Freundeskreis vertreten ist: Es gibt einen schallisolierten Proberaum für unsere Band; einen Gemeinschaftsraum, in dem wir uns als Freunde & als Hauskreis treffen können; ein Kreativ-Gemeinschaftsatélier, in dem sich jeder wie wild kreativ ausleben kann und eine Erfinder-Werkstatt - jeder Traum bekommt Raum. Herrlich und wunderbar.

Feiern mal anders!!

Heute: eine Kündigungsparty!! Yeay!! Mit dem Abi als Ehrengast :)
Ärgerlich für den Vermieter (gleich zwei leere Wohnungen in unserem Haus), aber schööön für die gemeinsam Umziehenden.

Geil. Wir ziehen um. Aber erst im Februar. Und von “erst” kann nicht die Rede sein. Bis dahin muss eine Menge Boden geschliffen, Bäder installiert, Tapeten von der Wand weg und wieder auf die Wand drauf gemacht werden. Gestrichen, Dübel gezogen, Wände rausgerissen (diese Wände werden vorher nicht gestrichen und behalten alle Dübel, die sie wollen). All das, und noch viel mehr. Trotzdem sehen wir auf dem Foto ganz froh aus, oder? Vor allem, weil der Umzug mit dem letzten Eintrag zusammenhängt: Laufnähe zu Joe&Christiane, zu Flo&Debbie und auch zu Anja. Und Oli&Sophia können wir aus dem Wohnzimmer auf den Balkon spucken. Nicht, dass wir das machen würden.

Geil, geil, geil.

Eine um(her)ziehende Bini

P.S: Der Abi zieht natürlich mit. Uns war der Weg vom 2. zum 4. Stock zu weit. Nach dem Umzug wohnt er dann direkt über uns…
P.P.S: zu dieser Sache, die ich hier mal als “Umzug” abtue, kann man ca. 1.000 x 1.000 Worte mehr verlieren. Machen wir wann anders. Wir tasten uns langsam ran, den kompletten Traum hier zu erzählen. Da kommt noch einiges auf euch tapfere Blogleser zu…

Für meine Freunde.

Heute macht mich der “Beitrag vor 1 Jahr” (links oben zufinden), besonders sentimental. Da haben wir nämlich (wenn man mal den ganzen Halloween-Kram übergeht) von einem Guten-Kaffee-Morgen erzählt. Samstagmorgen in einem schönen Café in Brooklyn: wir haben geredet und geträumt und gute Entscheidungen getroffen. Vor einem Jahr habe ich mich davor gedrückt zu erzählen, welche genau. Und heute möchte ich das nachholen.


NY war ein Traum, total der Hammer. Wir waren gerade so richtig gut angekommen und haben uns “zu Hause” und voller Tatendrang gefühlt. Weil wir unsere Rückflug-Tickets umbuchen mussten, drängte sich die Frage auf, ob und wann wir zurück wollen. Im Gespräch über “NY für länger” sind uns 2 Dinge aufgefallen:

1. wir haben schnell richtig gute Freunde gefunden (wir waren überrascht!). Das Cliché der amerikanischen Oberflächlichkeit hat sich zwar bestätigt, aber es war nicht schwer auch auf tiefere Ebenen zu kommen. Trotzdem haben wir gemerkt, wie sehr uns unsre Freunde in Deutschland fehlen und mit ihnen die Freundschaften, die schon über Jahre gewachsen sind. Und überhaupt sind da einfach geile Menschen in Deutschland. Ein extrem überzeugender Grund dafür zurück zu kommen.

2. Wir haben auf dem Hinweg zum Café eine leer stehende Gewerbefläche gesehn und überlegt und geträumt: was könnte man da rein machen? Ein cooles Café -Mist, da fallen uns gleich 5 supergeile im 2km-Radius ein. Ähnliches mit anderen Geschäftsideen, die es so gäbe. Und da haben wir gemerkt, dass Wiesbaden etwas hat, was Brooklyn fehlt: das (zaghafte) Aufblühen von Kreativität. Es ist hier und da zu sehn, im schönen Wiesbaden, es gibt schon ein oder zwei recht coole Cafés, Designmärkte, Kreativ-Initiativen aber vieles ist gerade so am Anfang. Geil, haben wir gedacht, lass uns wieder zurück gehn und kräftig mitmischen. Brooklyn wird uns nicht vermissen.
So kam es, an diesem schönen Samstagmorgen, zu dieser schönen Entscheidung. Wer weiß, wären unsere Freunde nicht so unersetzlich und wäre Wiesbaden nicht so cool, wären wir am End doch in NY geblieben.

Ich habe in den letzten Wochen besonders gerne an diesen Samstagmorgen gedacht, weil sich hier in Wiesbaden gerade klammheimlich ein paar Träume erfüllen. (Dazu hat mein herrlicher Mann schon mal was geschrieben. Und zwar in der Mail an die Heimat.) Hier ein kleiner Auszug aus meinem Tag: nach kurzem Christiane-Besuch und Einkaufen kam ich nach Hause und hab’ den Joe mit gebracht, der hier was im Internet arbeiten wollte. Dann kamen Oli&Sophia kurz auf einen Latte vorbei und später ist der Abi reingeschneit. So zu Leben ist herrlich. Danke, liebe Freunde, dass ihr in unserer Nähe seid und schön, wie sich all das im letzten Jahr ergeben hat, mit den Wiesbaden-Umzügen. Joe&Christiane vor 1 Jahr, Abi vor 4 Monaten, Debbie&Flo&Benico vor 2 Wochen, Oli&Sophia vor einer Woche, Anja in einer Woche, Camilla (gerade zurück aus Barcelona! Juhuu!) in naher Zukunft…
Hier leben und mit euch leben ist geil.
Es war eine sehr gute Entscheidung, vor einem Jahr.

Eine Bini mit Freunden

Beth’ and Bini’s Photo challenge

*minimalistisches*Selbstportrait*Beth*
[Beth, challenge#1 minimalistisches Selbstportrait]

Sehr coole Sache. In unregelmäßigen Abständen (ungefähr alle 2 Wochen) stellt meine Alaska-Freundin Beth oder ich uns eine neue “challenge”. Die Bilder landen auf einem Blog, der leider, leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Weil wir uns selbst keinen “Leistungsdruck” auferlegen wollen, sondern das nur für uns machen. Ein paar Auszüge davon werd ich aber immer mal hier zeigen.

*my*amazing*friend*
[Beth, challenge#1 minimalistisches Selbstportrait]

Die erste “challenge” war kurz zusammengefasst: ein minimalistisches Selbstprotrait. Und ich finde das Bild oben von der Beth sooo geil. Da hab ich erstmal geschluckt und mir gesagt, dass ich mich nicht eingeschüchtert fühlen darf. Das ist ja auch das Schöne daran, es ist kein Wettbewerb, es ist für uns. (und nebenbei ist es auch eine echt nette Alaska-Deutschland-Verbindung!)

*minimalistisches*Selbstportrait*Bini*
[Bini, challenge#1]

Unsere Ziele: mehr über Fotografieren lernen und Spaß haben. Hat beides sehr gut geklappt.
Und das habe ich bisher gelernt:
*durch so eine “Abmachung” setzt man tatsächlich mehr Ideen um, als wenn’s eh keinen juckt, ob man’s macht oder nicht.
*ich kann immer neue Sachen finden, die meine Kamera kann, von denen ich nicht den leisesten Schimmer hatte.
*ich mag nicht das blöde Benutzerhandbuch lesen. Lieber 1.000 Mal rumprobieren. (der Beth geht es genau so. Sie hat noch nie in die Anleitung geschaut, während ihr Mann sie fast auswendig kann)
*die Idee und Umsetzung vom Anderen zu sehen, ist unglaublich bereichernd
*die Beth macht unglaublich coole Fotos. Wir hätten früher auf diese Idee kommen sollen…

Mein Fazit nach der ersten Runde: ‘ne geile Sache. Ich kann’s nur empfehlen. Und glücklicherweise muss man nicht mal auf dem selben Kontinent wohnen…

Zum Abschluß noch ein Bild, was ein nicht ganz so minimalistisches Selbstportrait geworden ist… Hihi..

*nicht*so*minimalistisches*Selbstportrait*

Eine ego-shootende :) Bini

P.S: Ein PS, das ein längeres werden könnte… Weil ich mal sagen wollte, dass vielleicht nicht jeder weiß, dass mir die Gabe, immer vollstens von mir überzeugt zu sein, leider nicht in die Wiege gelegt wurde (dafür ja viele andere tolle Sachen, ich will mich ja nicht beschweren;)!). Das hat jedenfalls zur Folge, dass ich hier ganz schön über meinen Schatten springe, wenn ich was von meinen Sachen zeige (auch wenn man die Überwindung wahrscheinlich überhaupt nicht bemerkt). Umso mehr würde ich mich darum über ein bißchen Unterstützung/ Kritik / Ermutigung/ irgendeine Anteilnahme freuen. Wisst ihr? Das wär geil. Danke :)

Montagsvideo # 91 und was ich schon immer mal sagen wollte…

Was nun folgt, ist ein Montagsvideo darüber, wie man die Dinge geregelt kriegt (wenn man es schafft, “Buch kaufen” von der Aufgabenliste zu streichen…)

Hm.. seeehr geil gemacht.
So. Und jetzt zu all dem, was ich hier schon lange mal erzählen wollte… Ja genau, besser spät als nie. Also, was so los war:

Ich habe Ferien (mit Urlaub vom Arbeiten!). Das, und der einsetzende Herbst, der Lust auf Ahorn-Sirup macht (bei mir zumindest), haben sich in meiner Küche niedergeschlagen. Abi und ich haben Apfel-Ahorn-Muffins gebacken -die leider nicht nach Ahorn geschmeckt haben. Naja, a Gaudi war’s trotzdem. (dank Umrühren per Hand und Baileys -der darf ja nicht fehlen)

*Apfel*Ahorn*Muffins* *Apfel*Ahorn*Muffins*

Und weil Ferien so schön sind, habe ich im Handumdrehen meinen Schreibtisch verwüstet. So gehört sich das. Schlimm nur, wenn der eigene Gatte so ein Ordnungsfanatiker ist. Hier die Beweisfotos…

*Schreibtische*
[rechts Domi, links Bini. Und ja, das Bügeleisen gehört noch zu mir. Mein Chaos schwappt über die Grenzen...]

Irgendwo habe ich das schon mal gesehn… Ja richtig, auf dem Heimflug von NY:

*Tablett*im*Flieger* *Tablett*im*Flieger*
[rechts Domi, links Bini]

Aber zurück zum herrlichen Chaos, da lassen sich nämlich herrliche Dinge veranstalten. Ein Projekt letzte Woche war es, für unsere NY-Freunde Chris und Janet (hier ein kleiner Eintrag über deren Herbsttradition, letztes Jahr in NY) ein kleines Geschenk zur Ankunft des ersten Sohnemannes zu machen (er kam gestern! Yeay!). Zum Festhalten der vielen Gedanken, Veränderungen und Begeisterungsausbrüchen habe ich ein kleines Büchlein gemacht. Und dabei festgestellt, dass unser megahammer Drucker auch Moleskins bedrucken kann… Geil. Das Bild hab ich von Janets facebook geklaut. Und so sah das Moleskin am Ende aus:

*Hey*Baby*

*Hey*Baby**Hey*Baby**Hey*Baby**Hey*Baby**Hey*Baby*

Und das war noch nicht alles: letzte Woche habe meine Freundin, die Christane und ich außerdem mal den Versuch gestartet Stempel selbst zu machen. Denn, sind wir mal ehrlich, Stempel sind leider meistens eher doof und manchmal ein bißchen peinlich. Das ist vielleicht anders, wenn man sie selbst designen kann (werden wir im 2. Schritt machen; hier haben wir es erstmal mit Vorlagen aus’m Internet probiert). *Christiane*

*Pralinen*bei*der*Arbeit* *Stempel*machen*

Hm, Christiane, ein kreatives Projekt und Schoki -was will man mehr ;) Und mit dem Eulen-Stempel-Ergebnis bin ich auch ganz zufrieden!

*Stempel*Ergebnis*

So. Das war immernoch nicht alles. Aber ich habe beschlossen die Bilder von meinem ersten Morgengrauenshooting in Deutschland morgen zu posten. Und übermorgen dann einen kleinen Peek in mein neuestes Foto-Projekt, das meine herrliche und talentierte Alaska-Freundin Beth und ich gestartet haben. Uui, das macht sooo Spaß! Also macht euch auf was gefasst! Diesmal wirklich ;)

Eine kreativ-kribbelige Bini

Wenn Geburtstagskinder weit weg sind

Unsere NY-Freundin Ashley hat heute Geburtstag. Aber sie ist weit weg. Weit, weit weg. Daher mussten wir uns etwas ausdenken, wie wir ihr angemessen gratulieren können. Einfach anklicken:

Superhero Comic

Ach ja, und: Ich hab’ endlich meine Seminar-Arbeit abgeschlossen & jetzt fangen die Semesterferien so richtig an! Damit komme ich ab jetzt auch endlich wieder zum Bloggen - wenn ich Lust hab ;-)

Die Wochen(end)schau

Weil’s so schön war, kommt hier ein kurzer Rückblick auf mein erstes Semesterferienwochenende. Und ich muss sagen: Das war ein astreines Bilderbuch-Ferienwochenende. Zuerst ging’s am Samstag ja wie gesagt im Sonnenaufgang zum Beachvolleyball. Nachmittags haben Joe, Bini & ich dann eine Schwalben-Tour in den Taunus gemacht. Genauer: nach Bad Schwalbach zum Sitz von Schwälbchen ;-)

Schwalbentour nach Schwalbach

Dann gab’s ein Pizza-Picknick im Schatten eines einsamen Baumes im Kornfeld: Kein Wölkchen am Himmel, weeeeiter Horizont und hochsommerliche Temperaturen - schöne Sache.

Schwalbentour nach Schwalbach Schwalbentour nach Schwalbach

Im direkten Anschluss war’n wir bei Shorts at Moonlight, einem Kurzfilm-Festival in Mainz. Und obwohl solche Kurzfilm-Wettbewerbe normalerweise sehr inspirierend & spannend sind, war außer “Spielzeugland” - dem deutschen Oskargewinner - nichts erwähnenswertes dabei. Um so schöner war’s dann, am Tag darauf die Armmustskulatur mal wieder auf ihre Kosten kommen zu lassen - beim Klettern mit meinem großen, kleinen Bruder:

Klettern mit Josch Klettern mit Josch Klettern mit Josch

Nach der kräftezehrenden Anstrengung wurden wir dann mit einem in großmüttlicher Liebe zubereiteten Abendessen verwöhnt - was will man mehr? (Da ich weiß, dass du dich unter den Lesern befindest: 1000 Dank Oma, du bist die Beste!!!) Nach so einem Wochenende bleibt nur zu sagen: Liebe Semesterferien: Schön, dass ihr das seid!

Ganz New York in unserer Küche

Eigentlich wollte ich es ja exklusiv unseren Besuchern vorenthalten. Doch jetzt gefällt es mir doch so gut, dass ich es auch mit denen teilen will, die zu weit weg sind… Bei unserer Abschiedsparty in New York haben wir die meisten unserer Freunde dort nochmal schnell abgelichtet, um sie später an die Wand nageln zu können. Und das haben wir jetzt getan:

iPhone-Shooting

vlnr Reihe 1: das Comedian-Ehepaar Luke & Abbey, Pastorin Joy, Freund Frank, die saucoole Ashley, Filmfrau Nikki, die Jungverheirateten Andrea & Aubrey. Reihe 2: Pastorentochter Elly, Musiker Aubrey, sun of a gun Levi, Outdoor Journalist Josh. Reihe 3: die frisch schwangere Andrea, die immernoch saucoole Ashley, der funniest man alive Dave, wieder Joy. Reihe 4: Luke & Abby, Fotograph David, Freundin Shannon, Elly & der Pope of the Slope Brad. Uuuuuh, we miss you guys!

global village

Ich hab’ mich heute unverhofft und spontan mit 4 Freunden auf 3 Kontinenten unterhalten:


global village auf einer größeren Karte anzeigen

Drei dieser Gespräche waren kostenlos. Das andere war mein eigener Fehler: Ich habe meine Frau auf dem Handy in Norwegen angeskypt… Aber das war’s wert. Immerhin haben wir uns seit ganzen 5 Tagen nicht mehr gesehen ;-)
Wie auch immer, was ich eigentlich sagen wollte: Ist es nicht unglaublich, dass die Grenzen der Kommunikation heute fast aufgehoben sind und ich zum Nulltarif mit Menschen in der ganzen Welt sprechen kann? Verändert mich das? Die Art, wie ich über mein Leben nachdenke? Welche Möglichkeiten ich habe? Ist das gut? Oder überfordert es mich? Hm. Was denkst du?