Archive for the 'Freunde' Category

Rückblick: Schwarz auf weiß

Wir sind immernoch abgeschnitten von der Außenwelt (=kein Internet),
aber melden uns ganz bald mit Berichten über die Fortschritte auf
diversen Baustellen - wie hier beim Dielen-Schleifen im neuen Haus.

Post NY Post

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Keep Calm and Carry On. Dieses Poster haben wir uns direkt nach unserer Rückkehr aus NY an die Wand gehängt. Weil wir zurück in Deutschland genau diese zwei Dinge vorhatten: Keep and Carry - festhalten, was wir uns in NY erobert haben und es von dort aus vorantragen! Klingt in der Theorie nicht schlecht. Aber was heißt das ganz praktisch für uns?

Eine der prägendsten Erfahrungen in NY war es für uns, ganz nah an und mit Freunden zu leben. In der selben Stadt, vielleicht sogar im selben Viertel. Zeit, Gedanken und Leben teilen, gemeinsamen kleine und große Träume umsetzen, den Alltag und damit auch den Glauben teilen. Es war herrlich in NY: Wir haben in Park Slope gewohnt, einem wunderschönen Viertel in Brooklyn, voll von Kunst, Musik & Kreativität. Mitten im Geschehen der Großstadt mit all ihren Möglichkeiten, und doch weit genug draußen, um der Hektik entkommen und die Schönheit der Stadt genießen zu können. Vor allem aber haben wir in Laufnähe zum Stamm-Café, zur Gemeinde und zu den engen Freunden gewohnt. Und genau das hat den Unterschied gemacht: Sich zufällig über den Weg laufen, spontan auf einen Café vorbeikommen, morgens einfach ein paar Brötchen mehr vom Bäcker mitbringen und den Freunden vor die Tür legen - ehrlich herrlich! Eines haben wir in NY also mit Sicherheit über uns gelernt: Wie wir leben wollen - nah an Freunden, mit vielen Ideen, Idealismus und Gottvertrauen im Gepäck.
Zurück in Wiesbaden wussten wir allerdings, dass wir leider, leider keinen Einfluss darauf haben, welche Freunde wo wohnen und wie leben wollen. Tja. Long story short: Gott sei Dank (im wahrsten Sinne des Wortes!) hat aber ebenjener Einfluss darauf. Und so sind in den letzten 7 Wochen 7 Freunde von uns nach Wiesbaden gezogen, die jetzt allesamt in der Nähe wohnen. Und als ob das nicht schon cool genug wäre, hat sich der Übertreiber-Gott noch was krasseres ausgedacht:

Seit wir mit unseren Freunden über das nah beieinander Leben reden (EDIT: was schon seit einigen Jahren der Fall ist), wuchs Stück für Stück der Traum, vielleicht irgendwann mal so richtig nah aneinander zu leben. Da wir als Ehepaar aber doch irgendwie eine eigene Wohnung haben möchten, haben wir immer gedacht: “Yepp, so ein gemeinsames Haus, in dem jeder sein eigenes Stockwerk hat, es aber auch Gemeinschafts-Bereiche gibt, das wär der Hammer.” Dass diese Version so ziemlich alle von uns perfekt fänden, ändert nur leider nichts daran, dass wir arme Studenten sind und diesen Traum damit natürlich auf spätere Tage im Leben verschieben müssen. Oder besser gesagt: Müssten. Wäre da nicht der Übertreiber-Gott, der uns folgendes Angebot besorgt hat: Ein komplett leerstehendes Hinterhaus im Rheingau-Viertel, vier Stockwerke mit kleinem Anbau + einer Wohnung im Vorderhaus. Insgesamt 280 Quadratmeter Wohnfläche, komplett unterkellert, mit Innenhof und ehemaligem Tonstudio drin - ein absolutes Kinnlade-runter-Angebot. Dementsprechend waren unsere letzten Wochen, neben dem Semester-Beginn und den angesprochenen Umzügen, gefüllt mit Träumen, kalkulieren, planen & verhandeln. Das Ergebnis ist: Wir ziehen ein. Bini & ich + Abi, Oli & Sophia! Letztere beiden wohnen schon dort, in der Wohnung im Vorderhaus. Bevor wir auch noch das Hinterhaus und die Gemeinschaftsräume in Beschlag nehmen, müssen noch ein paar winzig kleine Arbeiten verrichtet werden. Aber dann geht’s los: Neben den jeweiligen Wohnungen hat Gott sich nämlich um so ziemlich jede Leidenschaft gekümmert, die im Freundeskreis vertreten ist: Es gibt einen schallisolierten Proberaum für unsere Band; einen Gemeinschaftsraum, in dem wir uns als Freunde & als Hauskreis treffen können; ein Kreativ-Gemeinschaftsatélier, in dem sich jeder wie wild kreativ ausleben kann und eine Erfinder-Werkstatt - jeder Traum bekommt Raum. Herrlich und wunderbar.

Feiern mal anders!!

Heute: eine Kündigungsparty!! Yeay!! Mit dem Abi als Ehrengast :)
Ärgerlich für den Vermieter (gleich zwei leere Wohnungen in unserem Haus), aber schööön für die gemeinsam Umziehenden.

Geil. Wir ziehen um. Aber erst im Februar. Und von “erst” kann nicht die Rede sein. Bis dahin muss eine Menge Boden geschliffen, Bäder installiert, Tapeten von der Wand weg und wieder auf die Wand drauf gemacht werden. Gestrichen, Dübel gezogen, Wände rausgerissen (diese Wände werden vorher nicht gestrichen und behalten alle Dübel, die sie wollen). All das, und noch viel mehr. Trotzdem sehen wir auf dem Foto ganz froh aus, oder? Vor allem, weil der Umzug mit dem letzten Eintrag zusammenhängt: Laufnähe zu Joe&Christiane, zu Flo&Debbie und auch zu Anja. Und Oli&Sophia können wir aus dem Wohnzimmer auf den Balkon spucken. Nicht, dass wir das machen würden.

Geil, geil, geil.

Eine um(her)ziehende Bini

P.S: Der Abi zieht natürlich mit. Uns war der Weg vom 2. zum 4. Stock zu weit. Nach dem Umzug wohnt er dann direkt über uns…
P.P.S: zu dieser Sache, die ich hier mal als “Umzug” abtue, kann man ca. 1.000 x 1.000 Worte mehr verlieren. Machen wir wann anders. Wir tasten uns langsam ran, den kompletten Traum hier zu erzählen. Da kommt noch einiges auf euch tapfere Blogleser zu…

Für meine Freunde.

Heute macht mich der “Beitrag vor 1 Jahr” (links oben zufinden), besonders sentimental. Da haben wir nämlich (wenn man mal den ganzen Halloween-Kram übergeht) von einem Guten-Kaffee-Morgen erzählt. Samstagmorgen in einem schönen Café in Brooklyn: wir haben geredet und geträumt und gute Entscheidungen getroffen. Vor einem Jahr habe ich mich davor gedrückt zu erzählen, welche genau. Und heute möchte ich das nachholen.


NY war ein Traum, total der Hammer. Wir waren gerade so richtig gut angekommen und haben uns “zu Hause” und voller Tatendrang gefühlt. Weil wir unsere Rückflug-Tickets umbuchen mussten, drängte sich die Frage auf, ob und wann wir zurück wollen. Im Gespräch über “NY für länger” sind uns 2 Dinge aufgefallen:

1. wir haben schnell richtig gute Freunde gefunden (wir waren überrascht!). Das Cliché der amerikanischen Oberflächlichkeit hat sich zwar bestätigt, aber es war nicht schwer auch auf tiefere Ebenen zu kommen. Trotzdem haben wir gemerkt, wie sehr uns unsre Freunde in Deutschland fehlen und mit ihnen die Freundschaften, die schon über Jahre gewachsen sind. Und überhaupt sind da einfach geile Menschen in Deutschland. Ein extrem überzeugender Grund dafür zurück zu kommen.

2. Wir haben auf dem Hinweg zum Café eine leer stehende Gewerbefläche gesehn und überlegt und geträumt: was könnte man da rein machen? Ein cooles Café -Mist, da fallen uns gleich 5 supergeile im 2km-Radius ein. Ähnliches mit anderen Geschäftsideen, die es so gäbe. Und da haben wir gemerkt, dass Wiesbaden etwas hat, was Brooklyn fehlt: das (zaghafte) Aufblühen von Kreativität. Es ist hier und da zu sehn, im schönen Wiesbaden, es gibt schon ein oder zwei recht coole Cafés, Designmärkte, Kreativ-Initiativen aber vieles ist gerade so am Anfang. Geil, haben wir gedacht, lass uns wieder zurück gehn und kräftig mitmischen. Brooklyn wird uns nicht vermissen.
So kam es, an diesem schönen Samstagmorgen, zu dieser schönen Entscheidung. Wer weiß, wären unsere Freunde nicht so unersetzlich und wäre Wiesbaden nicht so cool, wären wir am End doch in NY geblieben.

Ich habe in den letzten Wochen besonders gerne an diesen Samstagmorgen gedacht, weil sich hier in Wiesbaden gerade klammheimlich ein paar Träume erfüllen. (Dazu hat mein herrlicher Mann schon mal was geschrieben. Und zwar in der Mail an die Heimat.) Hier ein kleiner Auszug aus meinem Tag: nach kurzem Christiane-Besuch und Einkaufen kam ich nach Hause und hab’ den Joe mit gebracht, der hier was im Internet arbeiten wollte. Dann kamen Oli&Sophia kurz auf einen Latte vorbei und später ist der Abi reingeschneit. So zu Leben ist herrlich. Danke, liebe Freunde, dass ihr in unserer Nähe seid und schön, wie sich all das im letzten Jahr ergeben hat, mit den Wiesbaden-Umzügen. Joe&Christiane vor 1 Jahr, Abi vor 4 Monaten, Debbie&Flo&Benico vor 2 Wochen, Oli&Sophia vor einer Woche, Anja in einer Woche, Camilla (gerade zurück aus Barcelona! Juhuu!) in naher Zukunft…
Hier leben und mit euch leben ist geil.
Es war eine sehr gute Entscheidung, vor einem Jahr.

Eine Bini mit Freunden

Beth’ and Bini’s Photo challenge

*minimalistisches*Selbstportrait*Beth*
[Beth, challenge#1 minimalistisches Selbstportrait]

Sehr coole Sache. In unregelmäßigen Abständen (ungefähr alle 2 Wochen) stellt meine Alaska-Freundin Beth oder ich uns eine neue “challenge”. Die Bilder landen auf einem Blog, der leider, leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Weil wir uns selbst keinen “Leistungsdruck” auferlegen wollen, sondern das nur für uns machen. Ein paar Auszüge davon werd ich aber immer mal hier zeigen.

*my*amazing*friend*
[Beth, challenge#1 minimalistisches Selbstportrait]

Die erste “challenge” war kurz zusammengefasst: ein minimalistisches Selbstprotrait. Und ich finde das Bild oben von der Beth sooo geil. Da hab ich erstmal geschluckt und mir gesagt, dass ich mich nicht eingeschüchtert fühlen darf. Das ist ja auch das Schöne daran, es ist kein Wettbewerb, es ist für uns. (und nebenbei ist es auch eine echt nette Alaska-Deutschland-Verbindung!)

*minimalistisches*Selbstportrait*Bini*
[Bini, challenge#1]

Unsere Ziele: mehr über Fotografieren lernen und Spaß haben. Hat beides sehr gut geklappt.
Und das habe ich bisher gelernt:
*durch so eine “Abmachung” setzt man tatsächlich mehr Ideen um, als wenn’s eh keinen juckt, ob man’s macht oder nicht.
*ich kann immer neue Sachen finden, die meine Kamera kann, von denen ich nicht den leisesten Schimmer hatte.
*ich mag nicht das blöde Benutzerhandbuch lesen. Lieber 1.000 Mal rumprobieren. (der Beth geht es genau so. Sie hat noch nie in die Anleitung geschaut, während ihr Mann sie fast auswendig kann)
*die Idee und Umsetzung vom Anderen zu sehen, ist unglaublich bereichernd
*die Beth macht unglaublich coole Fotos. Wir hätten früher auf diese Idee kommen sollen…

Mein Fazit nach der ersten Runde: ‘ne geile Sache. Ich kann’s nur empfehlen. Und glücklicherweise muss man nicht mal auf dem selben Kontinent wohnen…

Zum Abschluß noch ein Bild, was ein nicht ganz so minimalistisches Selbstportrait geworden ist… Hihi..

*nicht*so*minimalistisches*Selbstportrait*

Eine ego-shootende :) Bini

P.S: Ein PS, das ein längeres werden könnte… Weil ich mal sagen wollte, dass vielleicht nicht jeder weiß, dass mir die Gabe, immer vollstens von mir überzeugt zu sein, leider nicht in die Wiege gelegt wurde (dafür ja viele andere tolle Sachen, ich will mich ja nicht beschweren;)!). Das hat jedenfalls zur Folge, dass ich hier ganz schön über meinen Schatten springe, wenn ich was von meinen Sachen zeige (auch wenn man die Überwindung wahrscheinlich überhaupt nicht bemerkt). Umso mehr würde ich mich darum über ein bißchen Unterstützung/ Kritik / Ermutigung/ irgendeine Anteilnahme freuen. Wisst ihr? Das wär geil. Danke :)

Wenn Geburtstagskinder weit weg sind

Unsere NY-Freundin Ashley hat heute Geburtstag. Aber sie ist weit weg. Weit, weit weg. Daher mussten wir uns etwas ausdenken, wie wir ihr angemessen gratulieren können. Einfach anklicken:

Superhero Comic

Ach ja, und: Ich hab’ endlich meine Seminar-Arbeit abgeschlossen & jetzt fangen die Semesterferien so richtig an! Damit komme ich ab jetzt auch endlich wieder zum Bloggen - wenn ich Lust hab ;-)

Die Wochen(end)schau

Weil’s so schön war, kommt hier ein kurzer Rückblick auf mein erstes Semesterferienwochenende. Und ich muss sagen: Das war ein astreines Bilderbuch-Ferienwochenende. Zuerst ging’s am Samstag ja wie gesagt im Sonnenaufgang zum Beachvolleyball. Nachmittags haben Joe, Bini & ich dann eine Schwalben-Tour in den Taunus gemacht. Genauer: nach Bad Schwalbach zum Sitz von Schwälbchen ;-)

Schwalbentour nach Schwalbach

Dann gab’s ein Pizza-Picknick im Schatten eines einsamen Baumes im Kornfeld: Kein Wölkchen am Himmel, weeeeiter Horizont und hochsommerliche Temperaturen - schöne Sache.

Schwalbentour nach Schwalbach Schwalbentour nach Schwalbach

Im direkten Anschluss war’n wir bei Shorts at Moonlight, einem Kurzfilm-Festival in Mainz. Und obwohl solche Kurzfilm-Wettbewerbe normalerweise sehr inspirierend & spannend sind, war außer “Spielzeugland” - dem deutschen Oskargewinner - nichts erwähnenswertes dabei. Um so schöner war’s dann, am Tag darauf die Armmustskulatur mal wieder auf ihre Kosten kommen zu lassen - beim Klettern mit meinem großen, kleinen Bruder:

Klettern mit Josch Klettern mit Josch Klettern mit Josch

Nach der kräftezehrenden Anstrengung wurden wir dann mit einem in großmüttlicher Liebe zubereiteten Abendessen verwöhnt - was will man mehr? (Da ich weiß, dass du dich unter den Lesern befindest: 1000 Dank Oma, du bist die Beste!!!) Nach so einem Wochenende bleibt nur zu sagen: Liebe Semesterferien: Schön, dass ihr das seid!

Ganz New York in unserer Küche

Eigentlich wollte ich es ja exklusiv unseren Besuchern vorenthalten. Doch jetzt gefällt es mir doch so gut, dass ich es auch mit denen teilen will, die zu weit weg sind… Bei unserer Abschiedsparty in New York haben wir die meisten unserer Freunde dort nochmal schnell abgelichtet, um sie später an die Wand nageln zu können. Und das haben wir jetzt getan:

iPhone-Shooting

vlnr Reihe 1: das Comedian-Ehepaar Luke & Abbey, Pastorin Joy, Freund Frank, die saucoole Ashley, Filmfrau Nikki, die Jungverheirateten Andrea & Aubrey. Reihe 2: Pastorentochter Elly, Musiker Aubrey, sun of a gun Levi, Outdoor Journalist Josh. Reihe 3: die frisch schwangere Andrea, die immernoch saucoole Ashley, der funniest man alive Dave, wieder Joy. Reihe 4: Luke & Abby, Fotograph David, Freundin Shannon, Elly & der Pope of the Slope Brad. Uuuuuh, we miss you guys!

Juhuuu, Hochzeit!!!

Das ist sie, die Braut. Süß, frech, der Hammer. Meine Freundin Kristin. Ihren Kerl, den Jakob, kenne ich leider noch nicht so gut wie sie, aber wir haben schon mal eins gemeinsam: Sommersprossen.

Und er hat wirklich schöne, find ich. Geküsst habe ich ihn übrigens, weil es in Norwegen Tradition ist, dass alle Frauen, sobald die Braut den Raum verlässt, sich im Gänsemarsch auf zum Bräutigam machen und ihn auf die Wange küssen. Das gleiche machen die Jungs, sobald der Bräutigam weg ist. Sehr lustige Sache! Aber vielleicht sollte ich vorne anfangen: bei der Trauung. Geheiratet wurde nämlich in einer Kirche aus Holz. Innen und außen.

Und da kamen die beiden raus. Deutlich entspannter, als beim Einmarsch ;)

Danach gab’s Zimtschnecken und Kaffe und wir haben uns bald aufgemacht: Brautpaar, Trauzeugin, beide Trauzeugen und die engagierte Fotografin. Ich durfte mit, um ein bißchen nebenher zu fotografieren. 500 Bilder eben. Hier mal ein paar von den schönsten:

Und nochmal was für die Jungs zum Schmachten:

Und für die Mädels:

Und zum Schluß eins meiner Lieblingsbilder. Hihi…

Saucool. Und es gibt noch einen Grund zum Freuen: die beiden gehen nächstes Jahr für ein Auslandsemester nach Tübingen (ja, krass gell? Das ist für andere Menschen Ausland! ;)) und sind damit wesentlich näher bei uns, als im Moment. Das wird so schön!!

Eine vorfreudige Bini

P.S. Für Sandra nochmal der Brautstrauß (und dazu die Rückseite vom Kleid -das durfte ich schnüren… hhm, schön):

norwegische Traumhochzeit

Oh, das war sie. Eine traumhafte Hochzeit, ein paar traumhafte Tage in Norwegen und nun bin ich mit 500 Bilder im Handgepäck wieder gelandet. Nur noch ein bißchen sortieren und dann kommen hier ein paar Bilder, die Mädchenherzen höher schlagen lassen. Sorry, Jungs. Besonders bitter: das hübsche Mädchen ist unter der Haube…
Mehr darüber - und wie mich eine norwegische Tradition dazu veranlasst hat den Bräutigam zu küssen - gibt’s bald…

Eine verträumte Bini

Montagsvideo #82 Musikvideo-Shooting mit YUCCA

Vor 4 Jahren sind Bini und ich nach Wiesbaden gezogen, weil wir damals schon ahnten, was sich bis heute mehrfach bestätigt hat: Wiesbaden ist echt lebenswert. Dadurch, dass wir’s geographisch damals aber nicht sonderlich weit gebracht haben, sind wir mit einem bereits bestehenden Freundeskreis hierher gezogen und mussten irgendwann feststellen, dass wir in Wiesbaden selbst gar nicht so viele neue Leute kennengelernt haben… Nach der New York-Erfahrung, in Sachen Freundeskreis bei Null anfangen zu müssen - was exzellent geklappt hatte - kamen wir in Wiesbaden mit dem festen Enschluss an, uns hier auch mal aus dem gemachten Nest herauszutrauen und neue Leute kennenzlernen.
Einer dieser neuen Freunde, um den wir besonders dankbar sind, ist Jonas. Ein junger Fotograph, mit dem wir ganz herrlich in kreativen Visionen schweben oder auch einfach nur ein gutes Gespräch genießen können. Und wie ich beim letzten Montagsvideo schonmal erwähnt habe, hat er uns letztens zu seinem ersten Musikvideo-Shooting eingeladen:

Das coole an der Sache ist, dass es kein großes Budget gab und keine aufwendigen special effects - nur einen Haufen Freunde mit dem Wunsch, gemeinsam so ein Projekt zu reißen und ein paar coole Szenen einzufangen. Als wir uns diese dann selbst das erste mal angesehen haben, sah es so aus:

In den großen Topf der gemeinsamen Vision hat dann jeder ein bisschen Kleingeld geschmissen, der eine noch ein bisschen Ahnung von Produktion, der andere Erfahrung mit Kameras, der Rest einfach nur Kreativität und Leistungsbereitschaft - und rauskommen kann am Ende trotzdem etwas Gutes:

Oh, da krieg ich richtig Lust auf Kreativprojekte - und jetzt haben wir auch noch einen Kameramann in Wiesbaden sitzen… Vielen Dank für die Einladung, Jonas. Wir freuen uns auf die Freundschaft!

global village

Ich hab’ mich heute unverhofft und spontan mit 4 Freunden auf 3 Kontinenten unterhalten:


global village auf einer größeren Karte anzeigen

Drei dieser Gespräche waren kostenlos. Das andere war mein eigener Fehler: Ich habe meine Frau auf dem Handy in Norwegen angeskypt… Aber das war’s wert. Immerhin haben wir uns seit ganzen 5 Tagen nicht mehr gesehen ;-)
Wie auch immer, was ich eigentlich sagen wollte: Ist es nicht unglaublich, dass die Grenzen der Kommunikation heute fast aufgehoben sind und ich zum Nulltarif mit Menschen in der ganzen Welt sprechen kann? Verändert mich das? Die Art, wie ich über mein Leben nachdenke? Welche Möglichkeiten ich habe? Ist das gut? Oder überfordert es mich? Hm. Was denkst du?