[arbeiten im Wostel]
Berlin. Ja genau. Ich bin hier, weil ich für meine Magisterarbeit forsche. Und das, lieber Marvin, kam so: ich wollte gerne über ein Thema schreiben, dass mich auch persönlich beschäftigt. Und weil wir gerade diese Räume im Erdgeschoss haben, die noch gestaltet werden müssen, gucken wir uns um bei Cafés und Coworking Spaces (was das ist? Das sagt
Wikipedia). Und dann kam die Idee über Coworking Spaces zu forschen/schreiben, was ich mit meinem Betreuer besprochen habe, der fantastischerweise begeistert ist. (soweit mal die Kurzfassung. War schon ein längerer Weg..). Ich beobachte also alles, was bei uns so passiert und entsteht, fahre aber gleichzeitig ein paar Mal nach Berlin um mir bestehende Coworking Spaces an zu sehn. 2 Fliegen: ich mache meine Abschlussarbeit, ich informiere mich und sammel Tipps. (Fliege Nr.3: ich bin in Berlin. Das ist sogar schön, wenn es regnet ;)).
Und so war Berlin bisher:
Hoch:
*das Wostel (ganz wunderbar!)
*Magisterarbeits-Inhaltsverzeichnis schreiben (YES!!)
*Brezel mit Butter und Schnittlauch von der Brezel-Company
*Kopfschmerzauflösung durch Schlaf
*ein wunderbarer Abend mit neuen Freunden - mit Wein und Sushi und Gesprächen über das Leben und über Gott und überhaupt. Herrlich.
*ein neuer Tag, ein neues Café:
Tief:
*nur 1 einziger Punkt auf meiner to do Liste wurde abgehakt (wenn auch ein großer)
*wieder viel zu wenig Schlaf
*neues Nahtod-Erlebnis auf dem Heimweg nachts um 2:00 durch halb Berlin. Als die U-Bahn-Station geschlossen war. Und an der Bushaltestelle dunkle Gestalten mit Bierflaschen klirrten. Aber ein unglaublich netter Döner-Verkäufer nannte mir den richtigen Bus - in dem ich dummerweise viiiel zu weit gefahren bin. Also aussteigen, schnell an pöbelnden (und pinkelnden) Betrunkenen vorbeirennen und rein in den nächsten Bus, der leider nicht bis zu meiner Haltestelle fuhr, sondern nur in die Nähe. Wo ich mich nicht auskenne. Inzwischen war’s 3:00 und ich hatte echt richtig Schiss. Die rettende Idee: ein Mädel ansprechen, das mit mir ausgestiegen ist. Die Worte des Tages (der Woche!): “ich lauf in die selbe Richtung, komm mit!” Sie sagte: “das ist aber mutig von dir, so alleine durch die Nacht…” Und ich dachte “mutig?? Oder sehr, sehr dumm…”. Aber zu zweit sind wir gut an sämtlichen wankenden Gestalten und dunkeln Häusereinfahren vorbei gekommen und ich kam sicher an. Es tut mir Leid, Mama. Nächstes Mal nehm ich ein Taxi, das versprech ich dir!
Eine wirklich beschützte Bini
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