Was sollen wir nur mit den vielen Gemeinschaftsräumen anstellen, die wir im neuen Haus haben? Mir wollen dafür einfach keine Ideen kommen… ;-)
3rd Ward from Bryan Sykora on Vimeo. Via Johannes.
Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Was sollen wir nur mit den vielen Gemeinschaftsräumen anstellen, die wir im neuen Haus haben? Mir wollen dafür einfach keine Ideen kommen… ;-)
3rd Ward from Bryan Sykora on Vimeo. Via Johannes.
Eigentlich ist unsere Küchenwand für künstlerische Ergüsse und Nettigkeiten zwischendurch gedacht. Doch vergangenen Samstag wurde sie Opfer einer unrühmlichen Attacke meinerseits:
Doch von vorne: Heute habe ich die erste und heftigste Klausur dieses Semesters hinter mich gebracht: Steuerlehre. Gute Sache. Denn die Lernphasen sind bei mir traditionell intensiv. Aber als ob es nicht schon genug wäre, den Großteil der Arbeitswoche in der Bib mit Lernen zu verbringen, habe ich am Samstag beim Frühstück mit der Bini spontan eine Steuer-Session bei uns in der Küche hingelegt. Sie wollte mal wissen, was ich da überhaupt so lerne (na ja, vielleicht wollte ich’s auch unbedingt erzählen - wer kann das schon sagen). Eine geschlagene Stunde lang hab ich die gesamte Küchenwand vollgekritzelt…
Die ist nämlich mit Tafelfarbe geschrieben. Mit Platz für die ganz großen Ideen, wenn unsere anderen Notizbücher mal zu klein werden. Mit all dem Gekritzel jedenfalls hab ich sie in mein dürftiges Wissen über das deutsche Steuersystem eingeführt - und jetzt fühl ich mich ein wenig wie so ein verrückter Professor, der selbst in der Freizeit nur über seine verworrenen Theorien nachdenkt. Hm. Wenigstens das Grußwort unseres Nachbarn oben rechts erinnert noch an die unbeschwerte Zeit vor den Klausuren, in der man nix als Flausen im Kopf hatte…
Copy & Paste from Johannes. Something to cool you off:
Wenn ich ein Video gleich mehrfach zugeschickt bekomme mit der Anmerkung, es passe irgendwie zu mir, dann ist es meistens wirklich was für mich. Beim folgenden Video ist das definitv der Fall. Ich kannte zwar den Input von Dan Pink über die Frage, was uns wirklich antreibt, nicht aber die geniale Animation von RSA:
Hier noch der ausführlichere, original TEDtalk von Dan Pink. Den gibt’s auch mit deutschem Untertitel.
Oh weh? So hat die Bini letztens einen ihrer Einträge angefangen.
Olé! So fang ich meinen jetzt an. Nicht, dass wir jetzt öfter bloggen würden, ne ne. Besonders ich nicht - einen Monat ist’s her, ich oller Schuft. Aber: Oh weh und olé liegen bei uns zur Zeit einfach so nah beieinander:
Oh weh wir kommen überhaupt nicht zum Schreiben für die Allgemeinheit. Olé wir haben umso mehr wichtige Gespräche mit Einzelnen. Oh weh es geht so langsam voran im neuen Haus. Olé so langsam geht’s voran mit dem Freundeskreis-Traum. Oh weh, wir sind grad ziemlich ausgelaugt vom anstrengeden Jahr. Olé wir genießen viele kleine Alltagsherrlichkeiten im neuen Haus. Oh weh die Klausurphase steht schon wieder bevor, olé diesmal stresse ich mich nicht so - es gibt wichtigeres im Leben. Und dazu gehört natürlich die WM:
ARDZDFundSIE_WM2010 from superelectric on Vimeo. [via Andi]
Nach den Schützenfesten gegen England und Argentinien sind wir super gespannt auf’s Halbfinale gegen Spanien. Und in der Hoffnung, dass die Nationalelf so weiter macht wie bisher, machen wir so weiter wie bisher und schauen das Spiel gemeinsam bei uns im Hinterhof:
Denn das ist ein weiteres Olé in unserem Leben: Das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft wächst und gedeiht. Und wir genießen es sehr. Wer dabei sein will, ist für Mittwoch ab 19:30 herzlich eingeladen. Grill und Bier ist da - Fleisch & Co bringst du mit. Sag’ einfach kurz Bescheid & setz dich dazu:
Und zwar heute. Und zwar Richtung Sevilla. Dorthin und in der gleichen Besetzung, wie vor über 3 Jahren, als folgendes Foto mit den zwei Grinsebacken und dem Miesepeter entstanden ist.
Nötig ist er, der Urlaub. Gestern hat die Bini nach einem 3-Tage-Arbeitsmarathon ein einjähriges Forschungsprojekt für die Uni abgeschlossen. Selbiges durfte ich bis heute Morgen um 03:45 auch tun. Deshalb hauen wir jetzt erstmal ab und verabschieden uns für eine Woche. Hach. Wie gut.
Einer der wahrscheinlich kürzesten TEDtalks ever. Aber richtig, oh so richtig. Was Derek Sivers da über Bewegungen und das Gründen von Bewegungen erzählt, finde ich super inspirierend:
Für Musiker übrigens auch interessant: Sivers neuestes Projekt, MuckWork, eine Community für Musiker, die dort graue Verwaltungsaufgaben outsourcen können, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Improv Everywhere hat wieder zugeschlagen - in der New York Public Library.
Die letzten Ideen waren auch nicht schlecht.
Jüngst saß auch ich beim Frisör. Ich hatte einer Bekannten zugesagt, für sie das Modell bei einem Foto-Shooting zu mimen. Und wie schon meine Dame sollte auch ich erst danach feststellen, welch dramatischer Fehler das war… Fotos vom Maleur folgen, wenngleich sie peinlich sind.
Wie dem auch sei, eigentlich wollte ich ja nur sagen, dass ich -wie es sich bei einem ordentlichen Frisör-Termin gehört- ein paar Magazine durchgeblättert habe. Die neue Business Punk zum Beispiel (ich hatte damals über die 1. Ausgabe berichtet, aber auch die jetzige zweite ist lesenswert) und auch den Spiegel. Im Leitartikel ging’s um den “iKult”, also den apple-Hype und um die Frage, ob Steve Jobs vielleicht der Philosoph des 21. Jahrhunderts sei. Ganz am Schluss wurde jedenfalls ein Rede von Steve Jobs zitiert, die er bei der Graduationsfeier der Stanford University gehalten hat. Ich hatte sie schon vor einigen Jahren gesehen und war sehr inspiriert, doch diesmal nutze ich die Chance, sie zu teilen. Hot stuff. Mit einigen wertvollen Gedanken zu Lebens- und Berufsplanung und ziemlich persönlichen Einblicken in die Höhen und Tiefen des Lebens von Steve Jobs:
Der Grundgedanke ist nicht neu. Aber das Video ist trotzdem der Hammer. Und eine so kreative Umsetzung der Idee hab ich auch noch nicht gesehen:
Die Jungs haben’s einfach drauf. Das letzte Video war damals ja auch ein Knaller.
Am Wochenende waren Abi, Bini & ich in Brüssel auf Kurzurlaub (Bilder folgen). Die Fahrt dahin habe ich genutzt um endlich in Meconomy reinzulesen - ein Buch, auf das ich gespannt gewartet habe. Es dreht sich um Arbeit im 21. Jahrhundert und ist das wahrscheinlich heißeste Material zu dem Thema im deutschsprachigen Raum überhaupt. Wie passend: Gerade kam ein kleiner Film aus Berlin zu dem Thema raus:
Gefunden hab ich den Film, wo sonst, bei Johannes, der in dem Buch übrigens auch eine Rolle spielt - und zwar in einem exzellenten Interview, das ich nur wärmstens empfehlen kann (das Interview ist in Vollversion online). Wie gesagt, das Thema interessiert mich momentan brennend und ich bin gespannt, auf welche Gedanken es mich bringt…
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