Hab’s verbacken.

*Pumpkin*Bread*

Zu sehen ist: the worst pumpkin bread ever.

Das, liebe Freunde, habe ich gestern eigenhändig gebacken. Was es zum worst pumpkin bread ever machte? Wahrscheinlich war es die, für meine Backverhältnisse völlig unangebrachte Sorglosigkeit, die ich an den Tag gelegt habe. Vielleicht auch die Schwierigkeit, einen Kuchen zu backen, in dem kein Mehl, kein Ei und keine Milch sein darf, weil die neuesten Testergebnisse sagen, dass dann meine Bauchschmerzen besser werden. Die haben ja keine Ahnung, was sie damit anrichten, diese blöden Testergebnisse…

Ich bin nicht sicher, wo der Tiefpunkt dieses Back-Abenteuers war. Als ich mich beim Schälen der ultraharten Kürbisschale zu 3. Mal geschnitten hatte (wie mein Nachbarskind sagen würde: “ich bluuuuute!!!!!”)? Oder als ich, in Ermangelung eines funktionstüchtigen Mixers, kurzerhand die gekochte Kürbisstückchen-Soße durch die Kartoffelpresse gequetscht hab, mit dem Ergebnis, dass das Ding orangefarbene Flüssigkeit wie Kunstblut in billigen Horrofilmen in alle Himmesrichtungen meiner Küche gespritzt hat? Oder der Moment, als ich the worst pumpkin bread ever aus dem Backofen gezogen habe und das Biest immernoch die selbe Nachtischcreme-Konsistenz hatte, wie zu Beginn des Backvorgangs?

Irgendwie habe ich es (nicht zuletzt durch Trost- und Rührkraftspenden des Ehemannes) noch gebacken gekriegt. Und heute morgen gefrühstück - mit Butter und Zucker und Zimt. (weil ohne ging nicht)

Oh weh. Ich fürchte, solche Küchen-Abenteuer blühen mir in Zukunft öfter…

Eine verbackene Bini

2 Responses to “Hab’s verbacken.”


  1. 1 Abi

    Ich hoffe, das neu erschaffene Tag aus diesem Artikel wird nicht zu oft gebraucht!

    Der Kürbismuffin war gar nicht so schlecht - nach dem Motto: was lange backt wird endlich essbar.

  2. 2 Bini

    Also, ich finde mit den Bananen-Muffins hab ich mich deutlich gesteigert. Die sind zwar auch nicht aufgegangen (ups), waren aber immerhin (sehr) genießbar. :)

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