Gott und das Megafon

Megafon
[das hier ist nicht Gott ;), sondern meine Freundin Silv, die in diesem Jahr mein Maiwald-Mädchen war. Mit Schwalbe und Megafon.]

Seit das Studium rum ist, beschreite ich zusammen mit meinem Freund Gott neue Wege. Hui, das ist manchmal sehr aufregend. Meistens bin ich ganz tapfer und entschlossen. Aber manchmal, da mache ich mir Sorgen. Dagegen wollte Gott jetzt mal was unternehmen - und das hat mich umgehaun. Er hat drei furchtbar netten Mädels (Caro in Stuttgart, Katarina in Berlin und Christine hier bei mir) unabhängig voneinander eine Bibelstellen-Botschaft an mich gegeben. Und diese drei Mädels waren so mutig, das was sie gehört haben auch an mich weiter zu geben (das ist nämlich nicht leicht, weil man ja immer denkt “ah, das war vielleicht gar nicht Gott…”).

Und wenn ich mir diese Bibelstellen so anschaue, habe ich so irgendwie, ich weiß nicht wie, das vage, zaghafte Gefühl, dass Gott sich wünscht, dass ich ihm vertraue, oder so. Vielleicht. Der Eindruck entsteht, weil er es mir förmlich mit einem Megafon zu brüllt:

Ich werde Freunde daran haben dir Gutes zu tun. [Jeremia 32,41] Vertraue auf meine Kraft und nicht auf menschliche Weisheit. [1. Korinther 2,5] Darum vertraue mir von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. [Sprüche 3,5]

Und wenn du dich noch so viel sorgst, kannst du doch dein Leben um keinen Augeblick verlängern. [Matthäus 6,27]

Ja, ich sage es nochmal: sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und habe keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst. [Josua 1,9]

Boah, was für unfassbare Ermutigungen, Zusagen und Versprechen. Ich bin sooo dankbar so einen Freund zu haben.

Und wisst ihr, was ich mir direkt gestern Abend gemacht habe? Sorgen. Kann man das glauben? Ich bin so ein Schaaf. Aber wie gut, dass Gott das schon hat kommen sehen und vorgesorgt hat. Mit der Hilfe von 3 Mädchen und einer Megafon-Botschaft.

Eine ICHVRTRAUEDIRGOTTMITALLEMWASICHHAB Bini

P.S. Vielleicht wunderst du dich, dass ich hier über meinen Freund Gott so schreibe, als wäre ganz klar, dass es ihn gibt. Es ist nur so: für mich ist das ganz klar. Wenn du das anders siehst oder dazu Fragen hast, freu ich mich über eine Nachricht von dir!

P.P.S. Ich schreibe das hier so seelestriptease-mäßig, weil ich in der letzten Zeit viel wundervolles Feedback bekommen habe, zu dem was ich so mache - im heimathafen, mit Fotos (oder beidem) und weil ein Wohn-Portrait von uns irgendwie in die Couch geraten ist. Aber wie man hier sieht, mach ich das nicht alles mit Links. Nicht immer ganz so easy-peasy. Sondern so, dass Gott mal ein Megafon in die Hand nehmen muss. So ist das nämlich.

5 Responses to “Gott und das Megafon”


  1. 1 Tina

    Ich liebe diesen Eintrag. Was für schöne Zusagen. Einer davon gehört auch zu meinen Lieblingsversen, an die ich denken muss, wenn ich nämlich genau das tue, was du hier beschrieben hast…Sorgen über Sorgen. Wieso gibt es sie überhaupt?:)

    Ich freue mich, dass du zur Zeit so viele coole Projekte in Angriff nimmst.
    Einen schönen Urlaub meine Liebe.

  2. 2 Bini

    Danke!! Werd eine ganz sorglose Zeit haben :) Juhuuu, gleich geht’s los (ähm, hoffentlich… Wenn der Abi& der VW Bus erfolgreich vom Tüv zurück kommen…)

  3. 3 Gina

    Wie geil! Gott ist sooo super, das erlebe ich hier drüben in Tallinn quasi auch jeden Tag. Danke Gott. Ich kopiere mir die Verse auch gleich mal auf ne Kurznotiz auf meinem Laptop.

  4. 4 Tetyana

    Hey Bini,
    ich habe heute die Couch aufgeschlagen und dich darin entdeckt! Herzliche Glückwünsche dazu und meine Bewunderung für alles was ihr anpackt und gemeinsam schafft.
    Vielen Dank für die schönen Sprüche, diese habe ich mir gleich ausgedruckt, sie sind sehr inspirierend!
    Liebe Grüße aus Mainz!

  5. 5 Bini

    @Gina: hui, cool! Viele Grüße nach Estland!!
    @Tety: ..und natürlich auch nach Mainz :)

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