Wer Magister werden will muss auch was dafür tun. Darum versuch ich ganz stark mich zu konzentrieren. Aber die Herausforderung der Arbeit ist nicht allein - die Herausforderung des “Nein-sagens” gesellt sich nämlich zu ihr. “Nein-sagen” muss ich zu so einigen Dingen, die sich zwischen mich und meine Arbeit schmeißen wollen. Bei einem Starwars-Filmabend ging’s noch (obwohl ich wirklich gerne alle Filme mit geguckt hätte, ehrlich!). Schwieriger wird’s, wenn Freunde meine Hilfe brauchen. Oder ein Geburtstagsgeschenk. Oder wenn der Hochzeitstag kommt. Denn den muss man feiern, koste es was es wolle.
Und außerdem muss man:
Auf’s Wiesbadener Weinfest gehn, denn das ist nur einmal im Jahr. Und schön isses auch. (und außerdem ist auch mal Feierabend!)
Kaffeepausen im Hof machen, wenn Berlin-Besuch kommt (auch wenn er von unserem Kaffee sicher heimlich enttäuscht war. Er ist halt Besseres gewohnt…)
Mit der Schwalbe an den Rhein fahren - der Sommer muss gefeiert werden, solange er da ist.
Merke: es ist nicht einfach Nein zu sagen und zu entscheiden wann es richtig ist. Aber was ist schon einfach. Und es lohnt sich, das zu lernen.
Eine (sonst wirklich, ehrlich ganz oft) neeeeein-sagende Bini






ach ich kann dich so gut verstehen! Magistriere auch gerade und werde auch in einer tour von den verlockungen des abends/sommers/morgens/mittags in versuchung gebracht. Aber ich finde: Wir sind alle noch so jung! Und das Leben ist schön! und wir kriegen das alles hin! Man sollte sich diese zeit auch schön gestalten und liebevoll mit sich umgehen, denn was bringt einem das magisterzeugnis,wenn man sich kreuzunglücklich fragen muss, was eigentlich aus dem leben geworden ist. viele grüße und viel erfolg weiterhin! Nia
Oooh, eine Leidensgenossin, wie schön! Und du hast vollkommen Recht. Das Leben muss genossen werden, sonst bringt die ganze Magisterei auch nix. Wünsch dir viel Erfolg!